Durch die Rose Gutes tun

„Caritas-Rose“ auf Landesgartenschau getauft

Tauften die Caritas Rose auf Schloss Ippenburg (v.l.): Franz Loth (Caritasdirektor), Dunja Mc Allister (Gemahlin des nieders. Ministerpräsidenten) und Günter Sandfort (stellv. Caritasdirektor). Bad Essen. Die Legende des Rosenwunders erzählt von der Mildtätigkeit Elisabeths von Thüringen, Patronin der Caritas, und ihrer Zuwendung zu den Armen im Mittelalter. Diese Hilfe am Nächsten zeigt der Caritasverband für die Diözese Osnabrück zukünftig „durch die Rose“. Jetzt wurde die Rose auf der Landesgartenschau Bad Essen getauft.

Die Idee zur Caritas Rose entstand vor zwei Jahren auf dem Gartenfestival an der Ippenburg in Bad Essen. Die Caritas war dort mit einem Stand der Russlandhilfe vertreten und knüpfte erste Kontakte zur Freifrau Viktoria von dem Bussche. Die Rose als Zeichen der Liebe und Freundschaft: Mit diesem Gedanken und der Unterstützung von Freifrau von dem Bussche gelang es schließlich, gemeinsam mit dem renommierten Rosenzüchter BKN Strobel aus Pinneberg eine Caritas Rose zu züchten – zugunsten wohltätiger Zwecke.

Der Erlös aus dem Verkauf soll in verschiedene Projekte und Hilfeangebote der Caritas gehen. “`Not sehen und handeln´, so wird Elisabeth von Thüringen damals gedacht haben. Genau das drückt heute unsere Arbeit als Caritas aus. Diese Hilfe am Nächsten wollen wir zukünftig auch `durch die Rose`zeigen“, so Franz Loth, Caritasdirektor.
Ein weiteres Gutes hat die Rose: Den Vertrieb vor Ort wird zukünftig die Caritas Arbeits- und Dienstleistungsgesellschaft übernehmen. Die gemeinnützige GmbH hat es sich 2007 zum Ziel gemacht, sinnvolle Dienstleistungen anzubieten und zugleich Langzeitarbeitslose einen Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen durch Ausbildung und Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt.

Im Herbst kommen die ersten 1500 Rosen auf den Markt, in den folgenden Jahren rechnet der Züchter mit bis zu 30.000 Pflanzen.